Xetra und Eurex verzeichnen 2010 Anstieg bei gehandelten Kontrakten
Die Transaktionen am Eurex – einer der weltweit größten Terminbörsen – konnten sich im Jahresvergleich um 65 Prozent steigern. So wurden alleine im Mai 2010 durchschnittlich 16,2 Millionen Kontrakte gehandelt. Höchststand verzeichnete der 06. Mai mit 25 Millionen gehandelten Kontrakten. Im gleichen Zeitraum 2009 waren es lediglich 11,8 Millionen. Ursache für den enormen Anstieg der Eurex Transaktionen liegt in der vermehrten Nutzung von börsengehandelten Derivaten, die durch Volatilität sowie die Dividendensaison gekennzeichnet war.
Im einzelnen betrachtet konnten die Aktienindexderiviate am Eurex mit 101,4 Millionen umgesetzten Kontrakten positiv punkten. Noch im letzten Jahr lag die Anzahl bei 56,2 Millionen. Als umsatzstärkstes Produkt gilt der Index Euro STOXX 50 mit 47,7 Millionen Kontrakten, gefolgt von Bluechip Index mit 38,0 Millionen. Ebenso konnten Futures und Optionen einen hohen Umsatz in diesem Jahr verzeichnen. Zinsderiviate erreichten im Jahresvergleich eine Steigerung von 52 Prozent. So wurden im Mai 2010 52,4 Millionen Kontrakte gehandelt. 2009 lag die Anzahl bei 34,4 Millionen. Dabei führt vor allem die Euro-Bund-Futres mit 21,5 Kontrakten, gefolgt von Euro Schatz Futures.
Ein ähnliches Bild ergab sich auch auf Xetra, dem elektronischen Handelssystem der deutschen Börse. Laut den aktuellen Zahlen der deutschen Börsen AG wurden im Mai 163,4 Milliarden Euro umgesetzt. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg von 69 Prozent und 29 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von den insgesamt 163,4 Milliarden entfielen alleine auf das Handelssystem Xetra 155,4 Milliarden Euro Umsatz und 8 Milliarden entfielen auf den Parkethandel, der ebenfalls einen Zuwachs von 23 Prozent somit verzeichnen konnte. Auf Xetra wurden alleine im Mai 20,7 Millionen Transaktionen durchgeführt.





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