Weitere EU-Finanzhilfen für Griechenland
Es bleibt die Wahl zwischen einem schwierigen und einem katastrophalen Weg, um einen Ausweg aus dem wirtschaftlichen Staatsdilemmer zu finden. Zu diesem doch sehr ernüchternden Schluss kam angesichts der gegenwärtigen Situation jüngst der griechische Finanzminister George Papaconstantinou.
Griechenlands Weg aus den Schulden bleibt holprig
Die Gesichter in der man derzeit blickt sprechen Bände. 10.000 Menschen demonstrieren in Athen gegen die eingeführten und künftigen Sparmaßnahmen, auch wenn Griechenland gerade für sie von der EU gelobt wurde, nach dem die EU Griechenland stark ins Visier genommen hat. Auch die Ratingagentur Moody’s blickt mit düsterer Miene zum Mittelmeerstaat und setzt seine Kreditwürdigkeit ein weiteres Mal herunter.
Und auch wenn Griechenland nun neue Finanzhilfen aus der EU-Kasse erhalten hat, so reicht es weiterhin nicht aus irgendein Staatsloch mit der finanziellen Unterstützung zu stopfen. Auf 350 Milliarden Euro belaufen sich aktuell Griechenlands Schulden. Aber alleine in den kommenden zwei Jahren werden rund 70 Milliarden fehlen. Es bleiben somit nur zwei Wege: Entweder weitere Sparmaßnahmen oder der Bankrott. Noch allerdings gibt Griechenland nicht auf. Eine 40 Stunden-Woche, geringere Zuschüsse für Regionen, höhere Mehrwersteuer und, was doch etwas skuril klingen mag, höhere Steuern auf Limonaden. Das sind einige der Sparmaßnahmen, die Griechenlands Haushaltsdefizit ins Gleichgewicht bringen soll. Und bis 2015 soll Staatseigentum im Wert von 50 Milliarden Euro verkauft werden.
Greifen die Sparmaßnahmen nicht und werden nicht weitere Finanzhilfen locker gemacht, dann bleibt Griechenland nur noch der katastrophale Weg der beim Bankrott des Mittelmeerstaates enden wird.






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