Vier-Jahrestief des Euros – Rohöl rutscht mit und Gold profitiert
Nach dem der Euro zum Wochenbeginn wieder einmal nach unten rutschte, nahm er auch die Rohölkurse mit. So fiel neben den Rohölpreisen ebenfalls Kupfer nach unten. Gründe hierfür sind unter anderem, dass die Anlagen als risikoreich gelten und zudem in US-Dollar gehandelt werden. So trennt man sich gerne in Krisenzeiten vom Risiko.
Am Montag morgen dann lag der US-Ölpreis unter 70 Dollar, konnte sich bis zum Mittag jedoch wieder etwas festigen und am heutigen Dienstag erreichte ein Barrel der US Marke WTI zur Auslieferung im Juli einen Stand von 71,71 Dollar. Auch die Rohölmarke Brent verteuerte sich um 13 Cent im Vergleich zum Wochenbeginn auf 72,25 US-Dollar. Ursache für die leichte Erholung beim Rohöl sehen Experten in den positiven Kommentaren des US-Notenbankchefs Ben Bernacke, der in einem Interview des Senders ABC sagte, dass er keinen Rückschlag der Rezession befürchte und die Wirtschaft in den USA noch in diesem Jahr um 3 bis 3,5 Prozent wachsen werden.
Auch der Preis für Kupfer litt unter dem Vier-Jahrestief des Euros und so fiel eine Tonne Kupfer um bis zu 2,8 Prozent auf 6074 US-Dollar. Damit kam der Kurs auf den niedrigsten Stand von Oktober 2009.
Aber es gab ebenso Anlagen die aus dem Fall des Euros profitieren konnten und wie erwartet waren es Gold sowie Silber. So stieg die Feinunze Gold in Euro auf 1025,72 Euro und konnte so ein Plus von 0,6 Prozent erreichen





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