Umfrage: Euro als Währungsreserve gefestigt
Laut einer Umfrage des Verlags Central Banking, für die Manager für Währungsreserven von 43 Zentralbanken befragt wurden, glauben die Meisten, dass der Euro seine Position als zweitwichtigste Reservewährung zwischen 2007 und 2009 gegenüber dem US-Dollar ausbauen konnte. Sogar 65 % der Umfrageteilnehmer sind der Ansicht, dass die Finanzkrise den US-Dollar geschwächt hat. Trotz dieser hohen Prozentzahl sind nennenswerte Umschichtungen von Dollar in Euro nicht verzeichnet worden. Grund dafür könnten mangelnden Alternativen dafür sein.
Auch der chinesische Renminbi spielte in der Umfrage eine entscheidende Rolle. Denn rund 35 % sind der Meinung, dass die chinesische Währung bis spätestens 2025 durchschnittlich fünf Prozent der internationalen Währungsreserve ausmacht. Allerdings ist über die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass dieser Vollzug länger dauert.
Dagegen herrscht fast schon Einigkeit in Sachen internationale Währungsfonds. Hier sehen 80 % einen Kreditgeber in letzter Distanz. Jedoch wird trotz dieser allgemeinen Ansicht die Nachfrage nach Währungsreserven nicht gedrückt.
Weniger Perspektive sehen die Umfrageteilnehmer auch in den Sonderziehungsrechten. Das sind eine Reservemedium zusammengestellt aus Euro, Dollar, Yen und Pfund.
Was zudem Sorgen bereitet ist der rapide Anstieg von Staatsschulden. Hier befürchten viele Manager enorme Kreditrisiken und so wurden im letzten Jahr nur noch Reserveanleihen und Gold als positiv eingeschätzt.





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