Artikel unter dem Stichwort: EU
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Es war ein harter Kampf – nicht nur im griechischen Parlamentsgebäude, sondern auch davor. Tausende Protestanten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei.
Die griechische Bevölkerung war gegen das Sparpaket, doch letztendlich konnte sie nicht verhindern, dass es kurz vor Mitternacht vom griechischen Parlament beschlossen und abgesegnet wurde. Viele Griechen sind der Meinung, dass das Sparpaket vor allem das Volk sehr hart treffen wird.
Der Wille zum Sparen ist da – es fehlt noch an der Umsetzung
Doch darauf konnte im Hinblick auf die derzeitige finanzielle Situation in Griechenland keine Rücksicht genommen werden. Die …
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Die EZB hat mit sehr hohen Verlusten zu rechnen, sollte es zu einer Griechenlandpleite kommen. Die involvierten Gläubigerinstitute müssten, um den griechischen Schuldenstand auf 120 % der Wirtschaftsleistung zu senken, auf über 70 % ihres Geldes verzichten.
Mit einer freiwilligen Umschuldung Griechenlands wird nicht gerechnet
Hört man sich in den Reihen der EU um, dann wird nicht damit gerechnet, dass in Griechenland eine freiwillige Umschuldung stattfinden wird. Ganz im Gegenteil. Führende europäische Währungspolitiker gehen davon aus, dass man die Gläubiger zu einem Forderungsverzicht zwingen möchte. Dies wäre durch eine Änderung der Anleiheverträge …
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In den vergangenen Stunden überschlagen sich die Nachrichten aus Griechenland. Zuerst verkündete Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou am Montag, dass er ein Referendum anstrebe. Die Bürger Griechenland sollen selbst über den Sparkurs und Finanzspritzen in Milliardenhöhe in einer Volksabstimmung entscheiden. Daraufhin übten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy massiven Druck auf Papandreou aus und legten die geplanten Pläne für weitere Finanzhilfen auf Eis. Nun knickt Papandreou ein und gibt die Pläne einer Volksabstimmung auf, um Gespräche mit der griechischen Opposition führen zu können und um eine eventuelle Übergangsregierung …
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Am Sonntag trafen sich erneut Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident, Nicolas Sarkozy, um Maßnahmen für die Stabilisierung der europäischen Währungsunion zu beschließen. Das Treffen der beiden EU-Giganten sorgte zum Handelsbeginn auf den Finanzmärkten für neuen Auftrieb.
Finanzmärkte atmen – zumindest kurzfristig – auf
Selbst an der Wall Street spürte man die Erleichterung. Zum Wochenstart schloss der Dow-Jones-Index am Montag um drei Punkte auf nun mehr 11.433. Gleichzeitig bewirkte der Pakt der deutsch-französischen Oberhäupte, dass die Furcht der Anleger ein wenig verflog. Bislang befürchteten sie, dass die Insolvenzen der europäischen Banken – …
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Griechenland wird in diesem Jahr sein gestecktes Sparziel nicht einhalten können. Weltweit reagieren die Finanzmärkte nervös und Kurse rutschen ins Minus. Die Zukunft des Mittelmeerstaates ist gegenwärtig ungewiss, doch weder die EU noch Griechenland selbst geben auf, wenn auch gleichzeitig immer mehr Stimmen laut werden, die Griechenland als zahlungsunfähig abstempeln.
EU berät in Luxemburg über die Zukunft des Mittelmeerstaates
In Luxemburg treffen sich die Finanzminister der 17 EU-Staaten, um das hochverschuldete Griechenland finanziell irgendwie noch zu stützen. Ob allerdings Griechenland eine weitere Tranche von acht Milliarden Euro von der EU erhalten wird, …
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Es bleibt die Wahl zwischen einem schwierigen und einem katastrophalen Weg, um einen Ausweg aus dem wirtschaftlichen Staatsdilemmer zu finden. Zu diesem doch sehr ernüchternden Schluss kam angesichts der gegenwärtigen Situation jüngst der griechische Finanzminister George Papaconstantinou.
Griechenlands Weg aus den Schulden bleibt holprig
Die Gesichter in der man derzeit blickt sprechen Bände. 10.000 Menschen demonstrieren in Athen gegen die eingeführten und künftigen Sparmaßnahmen, auch wenn Griechenland gerade für sie von der EU gelobt wurde, nach dem die EU Griechenland stark ins Visier genommen hat. Auch die Ratingagentur Moody’s blickt mit düsterer …
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Wie wirtschaftlich marode das irische Bankensystem nach der Finanzkrise wirklich ist, zeigte in dieser Woche der Stresstest. Würde es nicht um die Rettung eines finanziell angeschlagenen EU-Staates gehen, sondern um eine schulische Prüfung, wäre das Resultat: Auf ganzer Linie durchgefallen. Keine der Banken konnte dem Stresstest standhalten – selbst die bis dahin nicht verstaatlichte Irish Life and Permanent (IL&P) scheiterte.
Bank of Ireland, Allied Irish Banks, Educational Building Society (EBS) und Irish Life and Permanent (IL&P) wurden dem Test unterzogen. Vorsorglich haben die Unternehmen teilweise schon einen Tag davor ihre Anleihen …
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Ein bisschen lässt es schon wundern – ganz ehrlich gesagt: mitten in all den krisenhaften Zuständen, der Verunsicherung und den Unwägbarkeiten, die die Euro-Währungspolitik der EU im Moment begleiten, darf nun plötzlich ein weiteres EU-Mitgliedsland, nämlich Estland, der hochgelobten, so viel Frieden, Wohlstand und Prosperität versprechenden europäischen Währung teilhaftig werden. Wobei ein kurzer Seitenblick auf Mitgliedsstaaten wie Griechenland, Irland oder Portugal nun doch zeigt, dass der Euro diese Versprechen wohl doch nicht immer und von selbst hält.
Den Euro als Symbol für Wohlstand, Stabilität und wirtschaftliche Prosperität hinzustellen, wie das Olli …
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Staatsverschuldung und keine Ende in Sicht. Nun wird Griechenland unter die schützende Hand der EU gelegt. Das bedeutet für Athen, dass sie ab sofort vierteljährlich einen Bericht über den Sparkurs der EU-Kommission vorlegen muss. Aber nicht nur das steht Griechenland bevor. Denn weil das Mittelmeerland jahrelang falsche statistische Angaben gegenüber Brüssel machte, wird jetzt ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Das könnte wiederum ein Verfahren am europäischen Gerichtshof oder ein Bußgeld mit sich ziehen.
Nach Aussagen der EU-Kommission begrüße sie die Sparpläne Griechenlands und sehe sie als realisierbar, jedoch reiche ein Applaus darauf nicht …




