Stellungsnahme der chinesischen Devisenagentur und Euro Kurs Anstieg sorgen für Erleichterung
In dieser Woche war viel Bewegung in den internationalen Finanzmärkten zu verzeichnen. Dominierend waren vor allem der Anstieg des Euro Kurs und auch eine Stellungsnahme der chinesischen Devisenagentur rückten das Land des Lächelns in den Fokus der Medien.
Stellungsnahme der chinesischen Devisenagentur
Als die Frage aufkam, ob China die Devisenrücklagen in Höhe von 2,45 Billionen US-Dollar für die Nutzung von Atomwaffen eingesetzt werden sollen, kam prompt eine Antwort in Form einer Stellungsnahme der chinesischen Devisenagentur. Ein klares Nein, verlautete es in seitens der Agentur. So habe man nicht vor die Devisenreserven als Nuklearwaffen zu nutzen mit der man andere Staaten kontrollieren könnte. Zwar denke man darüber nach US-Staatsanleihen zu verkaufen, möchte aber nicht die Empfänger ihrer Investitionen kontrollieren, heißt es weiter in der Stellungsnahme, die auf der Webseite des Staatsbüros für Devisenhandel veröffentlicht wurde. Lediglich möchte die Agentur ihre Portfolio anpassen und so die Erträge anpassen. Denn der Markt mit US-Staatsleihen, so betont die Agentur, ist einer der größten Anleihemärkte, der mit hoher Sicherheit du Liquidität verbunden ist. Darüber hinaus möchte China seine Zusammenarbeit mit Ländern, die offen gegenüber chinesischen Investitionen sind, weiter vertiefen.
Doch das war nicht das Einzigste, dass die Agentur preis gab. Denn sie gewährte mit der Stellungsnahme auch einen Einblick in ihre Arbeit beziehungsweise zeigte wie sie mit ausländischen Devisen vorgehen. So ist sich die Agentur bewusst, dass die Finanzmärkte besorgt reagieren würden, wenn durch eine Neuverschuldung der USA der Dollar sinke. Darum ermahnte die Devisenagentur andere Länder. Sie müssten ihre eigene Währung stabil halten.
Zum Thema Gold hielt sich die Agentur jedoch sehr bedeckt. Denn für das Land ist Gold keine Hauptinvestition, da der Markt limitiert und die Preise flüchtig sind. Trotz dessen hat China in den letzen Jahren sein Goldbestand um 400 Tonnen auf nun mehr 1.054 Tonnen erhöht.
Euro auf Stabilisationskurs
Nach einem stetigen Tief schaffte es der Euro Kurs am letzten Donnerstag auf eine Marke von 1,27 US-Dollar zu klettern. Ein Stand, der zuletzt im Mai 2009 erreicht wurde. Aber auch in dieser Woche ist der Euro stabil. So erreichte die europäische Währung eine Marke von 1,26 US-Dollar. Grund sollen Details des so genannten Banken Tests sein, die durchgesickerten waren und für Erleichterung sorgte.
Denn die Aufsichtsbehörden werden in den nächsten Tagen rund 100 europäische Banken auf die Widerstandsfähigkeit ihrer Bilanzen testen. Nach bisherigen Stand der Dinge scheint dieser Belastungstest für die meisten Banken keine große Hürde darstellen.
Doch spannend bleibt es weiterhin. Denn heute wird die Zinsenscheidung der EBZ erwarten, auch wenn man davon ausgeht, dass dieser weiterhin bei 1 Prozent bleibt. Aufschluss jedoch wird es erst wohl zur Pressekonferenz, die am Mittag stattfindet, geben. Außerdem werden heute noch die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe der USA erwartet. Hier glaubt man an einen Anstieg auf rund von 460.000 auf rund 472.000 Anträge.






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