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Notfallkredit für Griechenland lässt Euro steigen

12 April 2010

Nach gut zwei Monaten haben sich nun die EU-Länder auf einen Notfallplan für Griechenland geeinigt. So wollen sie dem hochverschuldeten Mittelmeer Land ein Kreditpaket von bis zu 30 Milliarden Euro bereitstellen. Per Telefonkonferenz wurde am gestrigen Sonntag die Konditionen für den Notfallkredit abgesegnet. Für diesen Kredit mit einer Laufzeit von insgesamt drei Jahren müsste Griechenland einen Zinssatz von 5% zahlen. Doch noch hat Griechenland nicht um Hilfe gebeten und auch die EU-Länder, die die diese Hilfe bereitstellen, hoffen darauf, dass das verschuldete Land es nicht in Anspruch nehmen muss. Dabei musste jedoch Deutschland am tiefsten in die Haushaltskasse greifen, begrüßte jedoch die Einigung und ist zufrieden mit dem Ergebnis.

Wirft man einen Blick auf den aktuellen Devisenmarkt, kann der Euro aufgrund des Hilfspaket für Griechenland einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Denn mit einer Marke von 1,3691 USD steht die europäische Währungsgemeinschaft so hoch wie zuletzt am 18. März diesen Jahres. Wie beim Domino erreichte die Steigerung des Eurowertes auch eine weiteren Effekt. Denn der Ölpreis im asiatischen Handel war beeindruckt davon und stützte sich auf den steigenden Euro. So lag der Barrel der US-Referenzsorte WTI auf 85,40 US-Dollar und kann damit ein Plus von 46 Cent im Vergleich zu Freitag verzeichnen

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