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Mexiko wendet sich vom US-Dollar ab

13 Mai 2011

Der US-Dollar und sein Bezug auf den Weltmarkt

Der zunehmende Druck auf den US-Dollar weitet sich aus – immer mehr Staaten misstrauen der amerikanischen Währung und setzen stattdessen auf Gold. Wie die mexikanische Zentralbank nun mitteilte schichtet sich ebenso um und kaufte für vier Milliarden US-Dollar Gold ein. Der Schritt – hin zum Edelmetall und weg vom US-Dollar tritt in den vergangenen Monaten vermehrt auf. China, Indien und Russland haben es schon getan und schichteten um. Nun auch Mexico – das unter dem Verlust der amerikanischen Währung ganz besonders wirtschaftlich leidet, weil stark von den USA abhängig ist.

Misstrauen in den US-Dollar wächst zunehmend

Allerdings ist die Vorgehensweise der mexikanischen Zentralbank nicht selbstverständlich, schließlich ist für Mexiko die USA eines der wichtigsten Handelspartner. Doch je mehr der US-Dollar unter Druck gerät, umso mehr wird der Peso aufgewertet, das hat zur Folge, dass der Export immer schwieriger wird.

Nur die EZB, die jüngst mitteilte, dass es zum Juni noch keine Zinserhöhung geben wird, stärkte kurzfristig den US-Dollar gegenüber dem Euro. Dennoch kann nicht die Rede davon sein, dass sich Aufgrund des vorübergehenden Fall des Eurokurses der US-Dollar langfristig erholen wird. Dafür stehen die Zeichen für die amerikanische Währung nicht gerade positiv. Noch hadert die US-Regierung mit ihrem Schuldenproblem und nicht nur Mexico wendet sich von der amerikanischen Währung ab, auch in China und Russland wächst das Misstrauen in den US-Dollar.

Dennoch erreichte der starke US-Dollar in Europa, dass auch die Edelmetallkurse sich im freien Fall befanden. Alleine Silber brach um 11 Prozent ein und Gold verlor mehr als 37 USD am Donnerstagabend. Erst am heutigen Handelstag sind spürbare Erleichterungen zu sehen.

Was zu sichtbar wird, ist nicht nur, dass nicht nur der US-Dollar langsam seine Polposition verliert, sondern dass sich die Währungswelt im Wandel befindet – wer allerdings als erstens ins Ziel kommen wird, bleibt abzuwarten.

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