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Herabstufung Spaniens kaum Auswirkungen auf den Euro

1 Juni 2010

Das milliardenschwere Rettungspaket für Griechenland erreichte, dass der Euro auf den internationalen Finanzmärkten endlich wieder leicht aufatmen konnte. Doch es kriselt weiter in der Eurozone. Denn nun ist Spanien an der Reihe und wurde am Freitag Abend von der Ratingagentur Fitch von der Bestnote AAA auf AA+ heruntergestuft. Grund für die Herabstufung war laut der Agentur der wirtschaftliche Anpassungsprozess, der einen längeren Zeitraum einnehmen würde, als bei Ländern mit Bestnote. Doch im gleichen Atemzug versicherte Fitch, dass Spanien in den kommenden zwölf Monaten nicht weiter im Ranking fallen werde, da das Kreditprofil Spaniens weiterhin stabil bleibe. Weiter hieß es, dass der Kern des Finanzsektors gesund sei und Spanien über eine hohe Sparquote verfüge. Bereits vor der Herabstufung beschloss die spanische Regierung drastische Maßnahmen zur Schuldenregulierung. So soll die Abgabengrenze des Haushaltes im Jahr 2011 um 7,7 Prozent gesenkt werden und gleichzeitig wurden die Wachstumsprognosen nach unten geschraubt.

Es war bereits auf den Finanzmärkten ersichtlich, dass Spanien eine Abstufung im Ranking drohte, daher nahm der Euro nicht weiter seine Talfahrt auf und sank nur um ein halbes Prozent nach Verkündigung der Ratingagentur Fitch. Jedoch glauben Experten, dass wenn weitere Ratingagenturen folgen werden, es auch Auswirkungen auf die europäische Währungsgemeinschaft haben könnte.

Am heutigen Montag stand der Euro bei einer Marke von 1,23 US-Dollar. Allerdings rechnet man aufgrund der Feiertage in den USA und Großbritannien mit einem ruhigen Wochenstart im Devisenhandel

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