Griechenland stimmt dem Sparpaket zu – rettet dies den Euro?
Es war ein harter Kampf – nicht nur im griechischen Parlamentsgebäude, sondern auch davor. Tausende Protestanten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei.
Die griechische Bevölkerung war gegen das Sparpaket, doch letztendlich konnte sie nicht verhindern, dass es kurz vor Mitternacht vom griechischen Parlament beschlossen und abgesegnet wurde. Viele Griechen sind der Meinung, dass das Sparpaket vor allem das Volk sehr hart treffen wird.
Der Wille zum Sparen ist da – es fehlt noch an der Umsetzung
Doch darauf konnte im Hinblick auf die derzeitige finanzielle Situation in Griechenland keine Rücksicht genommen werden. Die Verabschiedung des Sparpakets war eine Voraussetzung für weitere Finanzhilfen von der EU und vom IWF (Internationaler Währungsfonds). Nur so konnte die griechische Staatspleite verhindert werden.
Was bedeutet dies für die Sparer und Anleger?
Viele Sparer hatten Angst, dass ihr Geld im Fall eines Staatsbankrotts Griechenlands verloren ist, und die Anleihen somit wertlos. Doch diese Befürchtung hat sich somit erst einmal nicht bewahrheitet und die internationalen Anleger können aufatmen.
Es kann nun tatsächlich von einem Neubeginn gesprochen werden. Gerade in der letzten Zeit, als immer öfter vom Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone gefordert wurde, konnte man gewisse Unruhen auf den Märkten beobachten, die sich allerdings nicht so auswirkten, wie man es befürchtet hatte.
Nachdem Griechenland nun erst einmal „gerettet“ werden konnte, konnte man bereits heute einen positiven Trend gerade beim Euro-Wert erkennen. Dieser Euro-Wert stand zuletzt bei 1,3232 US-Dollar – und die Tendenz zeigt voraussichtlich nach oben.
Der Währungshandel ist lukrativ
Gerade wer in den angespannten Situationen auf die richtigen Währungen gesetzt hat, der wird beim beliebten, aber auch risikobehafteten Devisenhandel sicherlich einen sehr guten Gewinn erwirtschaftet haben.
Den Fokus richtet man derzeit nach Portugal
Nachdem in Griechenland nun etwas Ruhe einkehren dürfte, können sich der IWF und auch die EU einem weiteren „Problemkind“ stellen. Denn auch Portugal hat finanzielle Probleme. Allerdings geht man hier davon aus, dass die Sparziele leichter umgesetzt werden können, weil Portugal nicht im gleichen Umfang gegen das Sparen ist und aktiv mithelfen möchte.
So kann man in Gesamteuropa ein wenig durchatmen und sich wieder gemeinsam an die Arbeit machen. Ziel ist es, wieder gemeinsam in eine Richtung zu gehen und zusammenzuhalten. Auch für die Sparer und Anleger bedeutet dies eine Beruhigung und auch die Sicherheit sollte wieder zurückkommen. Der Euro als zentrale Währung scheint stabil zu sein und allemal besser als neuerliche Entzweiungen in den einzelnen Ländern.






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