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Finanzmarktüberblick zur Wochenmitte – Griechenland, Zinspolitikänderung

24 März 2010

Und wieder einmal steht der Euro im Mittelpunkt des Devisenmarktes. Noch vor einer Woche atmete man auf als die europäische Gemeinschaftswährung endlich nach oben kletterte. Doch das Hoch hielt nicht lange an und so sank am heutigen Mittwoch die Marke des Euros rapide. Die erreichte Währung mit 1,3408 US-Dollar einen zehn Monatstiefstand. Experten sehen eine Verbindung zwischen dem erneuten Fall des Euros und den politischen Streitigkeiten um Finanzhilfen für Griechenland. Vor allem wird Kritik an Deutschland laut, die sich mit ihrem Vorschlag einer Intervention des internationalen Währungsfonds durchsetzen konnten. Weitere Belastungen für den Euro könnten mit einer vorhersehbaren Zinserhöhung der europäischen Zentralbank kommen.

Hingegen kann die kanadische Währung aufgrund der erwartenden Zinspolitikänderung sich um einen Anstieg freuen und liegt nun mit dem US-Dollar gleich. So liegt der kanadische Dollar bei rund 99 Cent. Gleichzeitig wird angenommen, dass die Bank of Cananda nun den Leitzins anheben wird, der seit April 2009 auf einem historischen Tief von 0,25 % liegt. Zum gleichen Zeitpunkt lag der kanadische Dollar gerade mal bei 77 Cent und konnte sich nun sichtbar seit dem Krisenjahr erholen.

Ebenso wie der australische Dollar erlebt der Franken ein derzeitiges Hoch und erreicht eine Marke von 1,4290 CHF. Jedoch möchte man in der Schweiz, so der Präsident der schweizerischen National Bank, Phillip Hildebrand, eine Aufwertung und gleichzeitig eine womöglich Deflation in jedem Fall verhindern.

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