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Fällige Staatsanleihen bereiten einigen EU-Ländern Sorge

26 Mai 2010

Staatsanleihen im Wert von 300 Milliarden Euro müssen Portugal, Irland, Italien, Griechenland sowie Spanien aufbringen. Bisher kann lediglich Griechenland etwas aufatmen. Denn dass milliardenschwere Hilfspaket festigt das Wackeln des Landes. So kamen die ersten Zahlungen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro in die griechische Hauptstadt an und auch der internationale Währungsfonds stützte zusätzlich Griechenland in der letzten Woche mit 5,5 Milliarden Euro. Damit kommen die ersten finanziellen Unterstützungen zum richtigen Zeitpunkt. Denn die Staatsanleihen im Wert von 8,5 Milliarden sind fällig. Doch mit den Zahlungen sei nun der Finanzbedarf für Mai und Juni in Griechenland ermstmal gedeckt. Doch nun richtet sich der Blick Richtung Spanien, Irland, Italien sowie Portugal. Vor allem Spanien gilt in der Finanzwelt als Sorgenkind. Denn bis Ende des Jahres werden insgesamt 70 Milliarden Euro für Staatsanleihen fällig. So muss laut Experten Spanien bis 2012 fast das Dreifache wie Griechenland stemmen. Portugal hingegen mit 1,3 Milliarden Euro ist weniger belastet.

Doch ohne Taten helfen auch nicht die Finanzspritzen der EU nichts. So werden nun in Griechenland die Steuern erhöht, die Vergütungen der Beamten verkürzt und die Staatsausgaben drastisch gesenkt. Ein ähnliches bild ergibt sich auch in Spanien und Portugal. Dort sollen zukünftig drastische Sparmaßnahmen den Haushalt wieder regulieren.

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