Euro erholt sich leicht vom gestrigen Abwärtstrend
Noch am gestrigen Tag rutschte der Euro unter die Marke von 1,44 US-Dollar und erreichte somit ein Tief, dass zuletzt im September verzeichnet werden konnte. Das Währungspaar USD/Euro verlor somit innerhalb von sieben Tagen einen Wert von insgesamt 5 %. Aber das ist nichts ungewöhnliches, den bereits Anfang des Jahres hatte der Euro gegenüber dem Dollar dynamisch abgewertet. Grund dieses Mal dafür sei die weitere Abstufung Griechenlands durch S&P. Am heutigen Tag konnte dann ein leichter Aufwärtstrend gemeldet werden. Jedoch schwächelt der Euro immer noch gegenüber dem japanischen Yen, den Schweizer Franken und dem Britischen Pfund.
Gleichzeitig könnte sich dadurch eine Trendwende beim US-Dollar bevorstehen. Laut Aussagen von Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank könnte ein strafferes Zinsniveau, die Attraktivität für die Dollar-Kreditaufnahme im Europaraum verringern. Das könnte dazu führen, dass verstärkt in den USD investiert wird. Ursache für den stärkeren US-Dollar könnte auch die Erklärung von Fed am Mittwoch Nachmittag sein. Denn dieser kündigte positive Bilanz an. Das bedeutet wiederum, dass weder FED noch die europäische Zentralbank keine Zinserhebungen für das Jahr 2010 ankündigen. Das gibt positiven Aufschwung.
Jedoch sieht Leuchtmann noch keine Erholung für den US-Dollar. Es können zwar Rückschläge jederzeit passieren, doch Leuchtmann ist der Ansicht, dass ein Stand von 1,5 USD problemlos möglich seien. Für den Euro wird aus Sicht von Elizabeth Gregory von AC Markets am Nachmittag allerdings keine nennenswerten Geschehnisse am Währungsmarkt passieren. Es bleibt also abzuwarten, wie die Wochenschluss auf dem Devisenmarkt heute abschließt.






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