Die Fundamentalanalyse
Die Fundamentalanalyse und die technische Analyse sind zwei Methoden, die einen vermehrten Anklang auf dem Devisenmarkt finden. Beide werden ebenso beim Handel mit Aktien verwendet. Die technische Analyse ist in ihrer Grundstruktur vergleichbar mit der beim Aktienmarkt. Dabei wird angenommen, dass der Preis alle Neuigkeiten beinhaltet und diese werden in Tabellen und anderen Analyseobjekten versinnbildlicht. Bei der Fundamentalanalyse jedoch spielen ökonomische Bedingungen eine wichtige Rolle, sowie die ökonomischen Indikatoren, die von Regierungen oder anderen Organisationen veröffentlicht werden. Sie beschreiben die Leistung und die wirtschaftliche Situation eines Landes und können den Devisenmarkt erheblich beeinflussen. Beispiel dafür ist die Finanzkrise in Griechenland, die den Euro derzeit unter Druck setzt. Zu den Berichten gehören unter anderem Arbeitslosenzahlen oder Statistiken.
Aber auch der Verbraucherpreisindex hat Einfluss auf dem Devisenmarkt. Er zeigt die Änderungen der Preise von Konsumgütern an, die dann in rund 200 Kategorien unterteilt wird. Darunter der Produzenten-, Angestelltenkosten- sowie der Gebrauchgüterindex. All das kann dem Händler wichtige Informationen für das weitere Handeln geben. Ein anderer Indikator ist die industrielle Produktion von Fabriken, Minen und Infrastrukturunternehmen. Wenn sich das jeweilige Land einen Anstieg in der Produktion oder ein maximale Kapazitätsauslastung verzeichnen kann, kann sich das positiv auf die jeweilige Währung auswirken.
Doch es gibt Fälle, da werden solche Indikationen auf dem Markt ausgelassen. Jüngstes Beispiel hierfür sind die positiven Konjunkturzahlen der europäischen Länder, die den Euro nicht positiv beeinflussen konnten.





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