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Devisenrerven der Schweizer Nationalbank seit Beginn der Finanzkrise vervierfacht

21 Juni 2010
SNB bleibt beim Leitzins tokamuwi/ Pixelio

tokamuwi/ Pixelio SNB bleibt beim Leitzins

Die Devisenreserven der Schweizer Nationalbank haben sich seit Beginn der Finanzkrise vor anderthalb Jahren bereits vervierfacht. Dabei hat die SNB vor allem auf Käufe im Devisenhandel gesetzt, um das Risiko vor einer Deflation abzuwahren. Mit ihren vorhandenen Devisenreserven steht nun die Schweiz auf Platz sieben der internationalen Rangliste. Immer noch führend ist jedoch China, die über zwei Billionen Dollar Reserven besitzen.

Vor allem erst kürzlich durchgeführte Euro Ankäufe im Devisen Handel durch die Schweizer Nationalbank sollten eine Aufwertung des Frankens gegenüber der europäischen Währung verhindern. Da aber das Deflationsrisiko nun auf das Geringste minimiert ist, werde die SNB nach eigenen Aussagen den Wechselkurs nun nicht mehr beeinflussen. Das verursachte wiederum einen Rutsch des Euro gegenüber der eidgenössischen Währung von 1,50 auf 1,39 Franken. Doch nach Aussagen der Schweizer Nationalbank ist sie ausreichend mit Eigenkapitel gedeckt, um genau solche Wertverluste abzudecken.

Darüber hinaus hält die SNB trotz anziehender Konjunktur weiter auf ihrem Leitzins von 0,25 Prozent fest und das bereits seit März 2009. Dabei rechnet die Schweizer Nationalbank aufgrund stärkerer Auslandsnachfragen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von durchschnittlich zwei Prozent. Bisher ging man von rund 1,5 Prozent aus. Aber man gab ebenso bekannt, dass wenn Abwärtsrisiken an den Finanzmärkten eintreten werden und eine Aufwertung des Frankens im Devisen Handel zu Deflationsrisiken führen würde, dann würde die Schweizer Nationalbank auch die notwendigen Maßnahmen ergreifen die zu einer Preisstabilität führen. An der Aussage im März, dass die SNB einer Aufwertung des Frankes entschieden entgegen wirken wolle, hielt die Schweizer Nationalbank nun nicht mehr fest.

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