Devisenmarkt zur Wochenmitte
Zur Wochenmitte ist der Euro wieder unter die 1,36 USD Marke gefallen und damit geht die Talfahrt des Euros weiter. So kostete ein Dollar 0,7360 Euro. Grund für den erneuten Rückgang sind die in Deutschland gesunkenen Exporte, die im Januar verzeichnet wurden. Um ganze 6,3 Prozent sanken die Ausfuhren im Vergleich zum Vormonat. Aber auch neue Nachrichten über die Finanzsituationen einiger Südländer bringen die europäische Währungsgemeinschaft weiterhin unter Druck.
Aber auch der britische Pfund kommt nicht zur Ruhe. Denn schwache Konjunkturdaten vom Vortag machen der britischen Währung ebenso zu schaffen und die steigende Staatsverschuldung treibt die Währung in ein Tief. So wurde der britische Pfund teilweise am gestrigen Dienstag mit 1,4890 US-Dollar gehandelt.
Und ebenso bei den Rohstoffen hat sich einiges getan. Sieger ist nicht, wie man vielleicht vermuten würde, das Gold, sondern Palladium, dass seinen Wert 2009 um 119 Prozent steigern konnte. Im Vergleich dazu stieg der des Goldes nur um 30 % im Jahr 2009. Der Trend des weißen Metalls wird auch in diesem Jahr weiter fortgesetzt, so rechnen Experten. Grund für den stetigen Wachstum ist auch, dass Palladium im Gegensatz zu Gold ebenso in der Industrie gefragt ist und das gleichzeitig die Nachfrage erhöht.
Wirft man einen Blick auf den asiatischen Markt, dann kann insbesondere das Rohöl eine steigende Tendenz verzeichnen. Denn ein Barrel der US-Referenzsorte WTI kletterte auf einen Preis von 81,53 US-Dollar. Damit sind die zum Wochenstart anfänglichen Kursverluste wieder ausgeglichen.
















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