Devisen-Überblick zur Wochenmitte
Nach wochenlanger Talfahrt scheint sich derEuro auf dem Devisenmarkt zu erholen. Am gestrigen Dienstag erreichte die europäische Währungsgemeinschaft endlich wieder eine Marke von 1,37 US-Dollar. Damit konnte der Euro den größten Anstieg seit Juli 2009 verzeichnen. Noch am Montag wurde der Referenzkurs von der europäischen Zentralbank auf 1,3649 US-Dollar festgesetzt. Nach Einschätzung von Experten sorgten steigende Rohölpreise und eine entspannter Lage auf dem Börsenmarkt für eine leichte Erholung auf dem Finanzmarkt. Aber die Entspannung ist lediglich von technischer Natur, so die Meinungen der Experten. Denn immer noch könnte eine Gegenbewegung passieren und daher sei abzuwarten, ob der Anstieg des Euros dauerhaft sei. Jedoch könnte die europäische Währungsgemeinschaft von sinkender Risikoaversionen profitieren, sofern die Industrieproduktion sich in den USA verbessert hat.
Doch auch der Preis für die Feinunze Gold ist am gestrigen Dienstag im Eurobereich nach oben geschossen. So kostete eine Feinunze 817,59 Euro. Somit hat der Preisantrieb des Goldes innerhalb von einer Woche rund fünf Prozent zugelegt. Laut Commerzbank und anderen Wirtschaftsnachrichten, liegt der Grund in der Inflationsangst, da einige Länder derzeit mit finanziellen Haushaltslöchern kämpfen. Auch die Frankfurter Bank rechnet mit einem Anstieg der Feinunze Gold. Und auch der Barrel (159 Liter) der US Sorte WTI konnte um ein Prozent steigen.
















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