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Der Eurokurs in dieser Woche weiter auf Talfahrt

10 Dezember 2010

Eurokurs kaum mit Bewegung nach oben

Dass sich der Eurokurs in einem ständigen Auf und Ab befindet, liegt in den letzten Wochen zum einen an den wirtschaftlichen Ereignissen einiger EU-Staaten und den darauffolgenden Maßnahmen, aber auch an den Spekulationen rund um den Rettungsschirm, neuen Reglungen zur Eindämmung und vor allem an Gerüchten, die selbst Frankreich in das Visier der Länder mit hohem Staatsdefizit rücken lässt. Da spielen die US-Konjunkturdaten zwar eine, aber dennoch nur eine untergeordnete Rolle im europäischen Devisenhandel. Wie es diese Woche mit dem Euro stand, zeigt der Forex-aktuell.de Wochenrückblick.

Montag: Euro kann nicht an das Hoch der letzten Woche anknüpfen

Trotz Nikolaustag gab es für den Euro keine Bescherung, im Gegenteil, es gab weiterhin Belastungen, die auf den Euro-Kurs drückten und zwar nach unten. Es waren im Grunde die alten Sorgen und Spekulationen, die sich um eine mögliche Herabstufung durch die Ratingagentur für Frankreich drehte. Dazu kamen am Montag die weiterhin die ansteigenden Zinsen der Staatsanleihen der belastenden EU-Länder. Alles in allem führte es dazu, dass sich der Euro Kurs zum Handelsschluss nicht über eine Marke von 1,33 USD bewegen wollte.

Dienstag: Dauerthema Staatschulden und Rettungschirm belasten Euro-Kurs

Es ist das Thema zu dem es derzeit die wildesten Diskussionen gibt – der EU-Rettungsschirm. Reichen 750 Milliarden, um Europa zu retten aus? Ist eine Aufstockung effizient? Welche alternativen Maßnahmen können noch in Erwägung gezogen werden? Das waren am Dienstag zu viele Fragen für die europäische Währungsgemeinschaft, die noch zu Handelsbeginn einen guten Start hinlegte, aber bereits am Abend mit 1,3363 den Handelstag beendete.

Mittwoch: Nach gutem Start rutscht der Eurokurs wieder nach unten

Zum Ende des Handelstages konnte der Euro nicht an den guten Start zu Beginn des Handelstages anknüpfen und schloss bei 1,3200 USD ab. Auch am heutigen Mittwoch war das Hauptthema die Schuldenkrise. Auch wenn Irland einen harten Sparkurs vorlegte, beruhigte das indes nicht die Anleger.

Donnerstag: Keine gute Woche für den Euro

Am Donnerstag sieht es keinesfalls besser für den Eurokurs aus. Nur leicht hebt er sich auf eine Marke von 1,322 USD. Grund dafür war unter anderem die Herabstufung durch die Ratingagentur Fitch, die die Bonität Irlands gleich um drei Noten herunterschraubte. In England indes beschloss man den Leitzins bei 0,5 Prozent stehen und somit erreichte das Währungspaar EUR/GBP eine Marke von 0,8425.

Freitag: Zum Handelswochenschluss leichte Erholung spürbar

Aber auch wenn zum Handelsbeginn am heutigen Tag der Euro sich leicht von der Talfahrt erholt, kann heute noch einiges passieren, auch wenn keine Daten für heute angekündigt sind. Gleichzeitig wurde heute eine neue Studie des ARD Morgenmagazins veröffentlicht, die besagt, dass sechszig Prozent für die europäische Währungsgemeinschaft sind. Ein gutes Zeichen, trotz schwächelnden Kurs.

Bildquelle: Martin Kolb/pixelio.de

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