Der Euro in der Defensive
Der Euro leidet auf dem Devisenmarkt und startet gegenüber dem US-Dollar kaum verändert in den Donnerstag. Im europäischen Devisenhandel notiert die Gemeinschaftswährung 1,4715 USD. Ein vergleichbares Bild in New York und auch im asiatischen Handel erreichte der Euro eine Marke von 1,4760 USD. Doch eigentlich müsste etwas passieren. Denn die Nachrichten von Ratingabstufungen und Schuldenlasten einzelner Länder reißt in den letzten Wochen nicht mehr ab. Grund sehen manche Händler darin, dass die meisten Trader auf Nachrichten einfach nicht mehr reagieren.
Aber was für Bewegung beim Euro sorgen könnte, ist die Veröffentlichung der Entwicklung der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung, die am Nachmittag bekannt gegeben wird. Hierbei erwarten die Volkswirte ein Anstieg innerhalb von einer Woche.
“Nachdem der Arbeitsmarktbericht für November massiv auf der positiven Seite überrascht hat, werden die Marktteilnehmer nach Bestätigung dieser jüngsten Entwicklungen Ausschau halten”, so erklärt es Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen. Nach Meinung von Experten müssten rund 400.00 Erstanträge gemeldet werden, um eine Reaktion auf dem Devisenmarkt zu erhalten.
Des Weiteren werden heute noch die Zinsentscheidungen der Schweizer Nationalbank und der Bank von England erwartet. Zwar gibt es immer wieder Überraschungen, aber man rechnet damit, dass die Zinssätze weiterhin auf ihrem aktuellen Stand bleiben.
Doch bis jetzt steht der Euro in der Defensive, kann sich aber soweit stabil halten. Nun heißt es abwarten





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