Anzahl der Konten im CFD Trading auf Wachstumskurs
Das CFD Trading besitzt in Deutschland noch hohes Wachstumspotenzial, doch immer mehr Broker, Banken und Institute öffnen sich für den Contract for Differences Markt. Das zeigt auch eine aktuelle Statistik des Research Center for Financial Services der Steinbeis Hochschule in Berlin, die im Auftrag des CFD Verbandes erstellt wurde.
So ist bis Ende März 2010 die Anzahl der Konten, die das CFD Trading ermöglichen, von 39.339 im Vorjahresstichtag auf 46.634 gestiegen und entspricht einem Wachstum von 18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahrestand.
Allerdings war die Anzahl der Transaktionen zwischen dem ersten Quartal 2009 und dem ersten Quartal 2010 rückgängig. So wurden noch 2009 5,5 Millionen Transaktionen durchgeführt, 2010 waren es lediglich 4,9 Millionen. Dafür blieb das Volumen beim CFD Trading im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant und sank nur leicht von 110,8 Milliarden Euro auf 107,3 Milliarden Euro. Jedoch im einzelnen betrachtet konnte sich das gehandelte Volumen pro Transaktion von 20.111 im ersten Quartal 2009 Euro auf 21.991 Euro im gleichen Zeitraum 2010 erhöhen.
Steigendes Interesse beim CFD Handel?!
Laut dem Vorsitzendes des CFD Verbandes, Stefan Riße, zeige die Statistik, dass trotz des derzeitig schwierigen Markumfeldes die Zahlen sehr zuversichtlich zu deuten seien. Außerdem lassen die steigende Anzahl der Konten und das stabile Transaktionsverhalten im CFD Trading darauf schließen, dass das Interesse an CFDs ebenso ansteige.
Doch trotz dieser positiven Zahlen erklärte heute die Börse Stuttgart, dass sie vorerst das Projekt CFD Handel nicht in Angriff nehme, da das Risiko für ein Vorhaben in dieser Dimension einfach zu unkalkulierbar ist.






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